Große Reihe | Schostakowitsch 7 - Alte Oper | Großer Saal

Konzert - Klassik
Frankfurt am Main
08.04. bis 09.04.2027

Große Reihe | Schostakowitsch 7
08.04.2027, 19:00 Uhr

Schostakowitsch 7

Augustin Hadelich | Violine
Alain Altinoglu | Dirigent

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Sergej Prokofjew | 2. Violinkonzert
Dmitrij Schostakowitsch | 7. Sinfonie

Zwei Komponisten, beide bedroht vom sowjetischen Herrschaftssystem: Von Prokofjew stammt ein Violinkonzert, zu dem ein Film aus mystisch-dunklen Bildern laufen könnte – und von Schostakowitsch eine Sinfonie, die selbst aus einer dunklen Zeit stammt. Und die höchst eindrücklich vom Krieg und seinem Schrecken erzählt.
Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7, die »Leningrader«, ist eines der monumentalen künstlerischen Zeugnisse des 20. Jahrhunderts: ein Werk zwischen Hoffnung und Verzweiflung, geschrieben 1941 im Schatten der erbarmungslosen, über eine Million Opfer fordernden Belagerung dieser Stadt durch die deutsche Wehrmacht. Die Musik: ein klingendes Protokoll von Bedrohung und Widerstand, von Propaganda und innerer Freiheit, aber auch eine beißende Abrechnung mit dem Totalitarismus, die heute so aktuell ist wie damals. Schostakowitsch, der die Blockade Leningrads selbst erlebte, benennt die Realität – Prokofjew dagegen ist in seinem 2. Violinkonzert ein »Geschichtenerzähler«, jedenfalls stellt Augustin Hadelich ihn sich so vor. »Viele seiner Werke sind sehr deskriptiv«, sagt er. »Man fängt sofort an, sich Szenen aus Märchen und Geschichten vorzustellen, die sich entfalten.« Diese erzählerische Qualität findet der Geiger besonders ausgeprägt in diesem atmosphärisch intensiven g-Moll-Konzert: »Es beginnt sehr mysteriös mit der Violine allein (…), und wenn das Orchester einsetzt, bekommt die Szenerie einen geheimnisvollen Zauber.«

Konzerteinführung: 18 Uhr
Konzertdauer: ca. 145 Minuten – inklusive Pause
___________

Two composers, both threatened by the Soviet regime: Prokofiev wrote a violin concerto that could accompany a film of mystical, dark images, and Shostakovich wrote a symphony that itself originated in a dark period. It tells a highly impressive story of war and its horrors.
Shostakovich's Symphony No. 7, the »Leningrad« is one of the monumental artistic testimonies of the 20th century: a work between hope and despair, written in 1941 in the shadow of the German Wehrmacht's merciless siege of the city, which claimed over a million victims. The music: a resounding record of threat and resistance, of propaganda and inner freedom, but also a scathing reckoning with totalitarianism that is as relevant today as it was then. Shostakovich, who experienced the blockade of Leningrad himself, names reality – Prokofiev, on the other hand, is a »storyteller« in his Second Violin Concerto, at least as Augustin Hadelich imagines him. »Many of his works are very descriptive,« he says. »You immediately begin to imagine scenes from fairy tales and stories unfolding.« The violinist finds this narrative quality particularly pronounced in this atmospherically intense G minor concerto: »It begins very mysteriously with the violin alone (...), and when the orchestra joins in, the scene takes on a mysterious magic.«

Concert introduction: 6 pm
Concert duration: about 145 minutes – including break

Zusätzliche Informationen

Hausöffnung: 17:30 Uhr Konzerteinführung: 18:00 Uhr Nach Konzertbeginn besteht kein Anspruch auf Saaleinlass.

Große Reihe | Schostakowitsch 7
09.04.2027, 20:00 Uhr

Schostakowitsch 7

Augustin Hadelich | Violine
Alain Altinoglu | Dirigent

Sergej Prokofjew | 2. Violinkonzert
Dmitrij Schostakowitsch | 7. Sinfonie

Zwei Komponisten, beide bedroht vom sowjetischen Herrschaftssystem: Von Prokofjew stammt ein Violinkonzert, zu dem ein Film aus mystisch-dunklen Bildern laufen könnte – und von Schostakowitsch eine Sinfonie, die selbst aus einer dunklen Zeit stammt. Und die höchst eindrücklich vom Krieg und seinem Schrecken erzählt.
Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7, die »Leningrader«, ist eines der monumentalen künstlerischen Zeugnisse des 20. Jahrhunderts: ein Werk zwischen Hoffnung und Verzweiflung, geschrieben 1941 im Schatten der erbarmungslosen, über eine Million Opfer fordernden Belagerung dieser Stadt durch die deutsche Wehrmacht. Die Musik: ein klingendes Protokoll von Bedrohung und Widerstand, von Propaganda und innerer Freiheit, aber auch eine beißende Abrechnung mit dem Totalitarismus, die heute so aktuell ist wie damals. Schostakowitsch, der die Blockade Leningrads selbst erlebte, benennt die Realität – Prokofjew dagegen ist in seinem 2. Violinkonzert ein »Geschichtenerzähler«, jedenfalls stellt Augustin Hadelich ihn sich so vor. »Viele seiner Werke sind sehr deskriptiv«, sagt er. »Man fängt sofort an, sich Szenen aus Märchen und Geschichten vorzustellen, die sich entfalten.« Diese erzählerische Qualität findet der Geiger besonders ausgeprägt in diesem atmosphärisch intensiven g-Moll-Konzert: »Es beginnt sehr mysteriös mit der Violine allein (…), und wenn das Orchester einsetzt, bekommt die Szenerie einen geheimnisvollen Zauber.«

Konzerteinführung: 19 Uhr
Konzertdauer: ca. 145 Minuten – inklusive Pause
___________

Two composers, both threatened by the Soviet regime: Prokofiev wrote a violin concerto that could accompany a film of mystical, dark images, and Shostakovich wrote a symphony that itself originated in a dark period. It tells a highly impressive story of war and its horrors.
Shostakovich's Symphony No. 7, the »Leningrad« is one of the monumental artistic testimonies of the 20th century: a work between hope and despair, written in 1941 in the shadow of the German Wehrmacht's merciless siege of the city, which claimed over a million victims. The music: a resounding record of threat and resistance, of propaganda and inner freedom, but also a scathing reckoning with totalitarianism that is as relevant today as it was then. Shostakovich, who experienced the blockade of Leningrad himself, names reality – Prokofiev, on the other hand, is a »storyteller« in his Second Violin Concerto, at least as Augustin Hadelich imagines him. »Many of his works are very descriptive,« he says. »You immediately begin to imagine scenes from fairy tales and stories unfolding.« The violinist finds this narrative quality particularly pronounced in this atmospherically intense G minor concerto: »It begins very mysteriously with the violin alone (...), and when the orchestra joins in, the scene takes on a mysterious magic.«

Concert introduction: 7 pm
Concert duration: about 145 minutes – including break

Zusätzliche Informationen

Hausöffnung: 18:30 Uhr Konzerteinführung: 19:00 Uhr Nach Konzertbeginn besteht kein Anspruch auf Saaleinlass.

Ermäßigung

Ermäßigungen für Menschen mit Behinderung ab GdB 80 (und mit B im Ausweis auch für deren Begleitperson). Tickets für Rollstuhlfahrer*innen und deren Begleitperson bitte über (069) 155-2000 buchen. Ermäßigungsnachweise sind beim Einlass vorzuzeigen. U30 – Bis zu 50 % vergünstigte Tickets für alle unter 30 Jahren. 10 FOR TEENS für alle unter 20 Jahren – Limitierte Tickets für 10 € pro Konzert (ohne RMV). Zusätzlich kann max. eine Begleitkarte 10 FOR TEENS zum ermäßigten Preis gebucht werden. Beim Einlass zum Konzert muss das Alter durch einen entsprechenden Ausweis belegt werden. Ehrenamts-Card-Tickets - Bis zu 25 % vergünstigte Tickets. Buchbar im hr-Ticketcenter (Hessischer Rundfunk), telefonisch unter (069) 155-2000 oder an der Abendkasse. Kulturpassinhaber*innen bezahlen bei diesem Konzert 2 € Eintritt. Tickets sind ausschließlich an der Abendkasse am Konzerttag erhältlich. Die Verfügbarkeit von Tickets vorausgesetzt. RMV-Kombiticket ist im Ticketpreis enthalten (außer bei Freikarten, 10 FOR TEENS & Kulturpasstickets). Kinder unter 6 Jahren haben – auch in Begleitung von Erziehungsberechtigten – keinen Zugang zu den Eigenveranstaltungen des hr; ausgenommen sind alle Veranstaltungen, die ausdrücklich als Kinder- und Familienkonzerte ausgewiesenen sind.

Termine Große Reihe | Schostakowitsch 7

Donnerstag
8.
Apr 2027

Große Reihe | Schostakowitsch 7

Beginn: 19:00 Uhr
ab 22 €
Freitag
9.
Apr 2027

Große Reihe | Schostakowitsch 7

Beginn: 20:00 Uhr
ab 22 €
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08.04. bis 09.04.2027
Alte Oper | Großer Saal
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