Gnadenkirche Sellin

Ostseebad Sellin
Kirchen & Klöster

Königliches Gotteshaus

Auf einem von der Fürstin zu Putbus gestifteten Grundstück am westlichen Ortsrand von Sellin wurde die evangelische Gnadenkirche errichtet und 1913 geweiht. Zur Einweihung stiftete die Kaiserin und Königin von Preußen Auguste Viktoria die Altarbibel.

Die von reichem Baumbestand umgebene Kirche am Rande der Granitz ist ein achteckiger Bau im Stil des Neubarock. Sie ist mit einem roten Mansarddach versehen und wird von einer offenen Laterne bekrönt. Sie ist sehr schlicht mit gestrichenen Bänken eingerichtet und mit gesprossten Rundbogenfenstern versehen.

Im Ersten Weltkrieg mussten die beiden Glocken zu Rüstungszwecken abgegeben werden. Auch die 1926 wiederangeschafften Glocken fielen im Zweiten Weltkrieg Rüstungszwecken zum Opfer. In der Kirche verblieb nur eine kleine Bronzeglocke. Nach einem verheerenden Dachstuhlbrand 1960 wurde die Kirche wiederaufgebaut und mit drei neuen Glocken von der Firma Schilling in Apolda versehen, die 1963 geweiht wurden.

Die 1915 eingeweihte Grüneberg-Orgel wurde nach dem Brand 1960 optisch und klanglich umgestaltet. Sie verfügt über acht Register auf zwei Manualen und Pedal.

Gnadenkirche Sellin

Kirchstraße
18586 Sellin

Web:https://www.sellin.m-vp.de/gnadenkirche-sellin/