Elisabeth von Mareike Fallwickl - KULTURZEIT 2026/27 - Ravensburg
feministischer Monolog über die Wut und Wahrheit, Frau zu sein
Hier spricht Elisabeth und nicht „Sissi“. Kaiserin Elisabeth hat aus der Geschichte gelernt. Wütend blickt sie zurück auf die Schmerzpunkte ihrer weiblichen Biographie: Verheiratung, Gebärpflicht, Schönheitskult,
Emanzipationsversuche. Beschämt bekennt sie: „Sich nicht für Politik zu interessieren, ist ein Privileg.“ Elisabeth dachte nie daran, ihre Privilegien abzugeben, verzichtete nie darauf, zu reisen, wohin sie wollte; abzuhauen, wann sie wollte; so viele Millionen für Reisen, Kleidung und Bedienstete zu verschleudern, wie sie wollte. Am Ende steht sie allein vor der nackten Wahrheit: Eine Frau ist erst dann frei, wenn alle Frauen frei sind.
„Elisabeth“ offenbart in zehn „Exerzierübungen“ den systemischen Sexismus, der sich durch weiße, patriarchale und aristokratische Gesellschaften zieht.
Mareike Fallwickl, Autorin des feministischen Bestsellers „Die Wut, die bleibt“ (2022), hat einen mitreißenden Monolog geschrieben, der die Brücke schlägt von der ersten Frauenbewegung zum Feminismus
von heute.
www.landestheater-tuebingen.de
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Einführung 19.30 Uhr
Vorstellung für Schulklassen (16+) am 26.02.27 um 10.30 Uhr mit Nachgespräch
Schüler:in 9 € | Lehrperson frei | Anmeldung unter anmeldung@theater-ravensburg.de
Ermäßigung
- Karten mit 50% Ermäßigung gelten für Schüler:innen, Studierende, Auszubildende, FSJ, BFD und Bürgergeld-Empfänger:innen.
- Karten mit 3 € Ermäßigung gelten für Rentner:innen und Menschen mit Behinderung ab GdB 50.
Der jeweilige Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert beim Einlass vorzuzeigen.
BredlCityCard Tickets sind NUR an der Theaterkasse erhältlich.
Rollstuhlplätze sind direkt im Theater buchbar unter Tel. 0751-23374 oder unter kbb@theater-ravensburg.de
