Mein Onkel David - Eine begehbare Erinnerung - Kostenlose …
„Mein Vater konnte darüber nicht sprechen. Er wollte mich schützen, glaube ich. Ich merkte, dass es ihm wehtat, und fragte nicht nach, damals, als ich klein war.“
In der Performance „Mein Onkel David“ begibt sich Regisseurin Svetlana Fourer auf Spurensuche: nach der Geschichte ihrer Familie und den traumatischen Erlebnissen der Shoah, über die in der Familie jahrzehntelang geschwiegen wurde. Recherchen in den Archiven der Shoah Foundation legten die Lebensgeschichte ihres Onkels David offen, der ein KZ-Überlebender war und zugleich die Vernichtung eines Teils seiner Familie überlebte.
„Mein Onkel David“ ist als begehbarer Erinnerungsraum konzipiert, in dem Performerin Yaroslava
Gorobey den Wegen und Erfahrungen der jüdischen Familie Ochland nachspürt, einfühlsam und zugleich kraftvoll begleitet von der Live-Musik des Berliner Musikers und Komponisten Matthias Bernhold. Die Performance zeigt, wie eine Erinnerung, die man selbst nicht gelebt und nicht erfahren hat, jede und jeden Einzelnen von uns prägen kann.
Das Gastspiel findet im Rahmen der Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen statt.
Kostenlose Einführung zum Stück mit der Regisseurin um 18 Uhr in der Probebühne
Mit: Matthias Bernhold, Yaroslava Gorobey
Buch und Regie: Svetlana Fourer
Dramaturgie: Florence Herrmann
Choreografie: Ilona Pászthy
Bühnenbild: Hannah Beeck
Bühnenbild- und Video-Assistenz: José Miguel Hernández Labrot
Videokunst: Lisa Domin-Alouane
Videoinstallation und Bildregie: Michael Baumann
Kostümbild: Maike Kranz
Produktionsleitung und Assistenz: Regina Bensch
Psychologische Begleitung: Stella Shcherbatova
Controlling: Olga Moldaver
Technik & Licht: Daniel Swoboda
Ermäßigung
BITTE BEACHTEN SIE:
Nicht alle Ermäßigungen werden für alle Veranstaltungen angeboten!
Ermäßigte Karten sind nur bei Vorlage einer Bescheinigung an der Tages- oder Abendkasse und nur für die jeweilige Person gültig.
- Die ermäßigten Preise gelten für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Empfänger*innen von Grundsicherungsgeld sowie Personen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen
- Personen mit Handicap ab GdB 50 erhalten 3,- € Ermäßigung pro Karte. Ein „B“ im Ausweis berechtigt zur Mitnahme einer Begleitperson. Für diese ist der Eintritt frei. Die Freikarte muss telefonisch über das Theaterbüro, 07276/5991, gebucht werden.
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- Inhaber*innen der RHEINPFALZ-CARD erhalten für Veranstaltungen im Theatersaal am Freitag auf maximal zwei Karten eine Ermäßigung von 3,- €.
- Es ist die Buchung einer Familienkarte möglich: Die Karte ist gültig für maximal vier Personen (davon maximal 2 Erwachsene), die in familiären Strukturen leben. Legen Sie einfach die „Familienkarte“ in den Warenkorb und wählen Sie im Anschluss bis zu dreimal die kostenlose „Zusatzkarte Familienkarte".
- Schulklassen erhalten ermäßigte Karten auf Anfrage.
Zusätzliche Informationen
Einlass: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn
