Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf - Schauspiel ...
Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf
Schauspiel von Bodo Kirchhoff
nach der Inszenierung von Detlef Altenbeck
Eine theatrale Sensation kehrt zurück: 30 Jahre nach der gefeierten Uraufführung am Düsseldorfer Schauspielhaus übernimmt Ilja Richter erneut seine legendäre Paraderolle. Die Inszenierung von 1995 gilt als Meilenstein, für die Kritiker eine „Sternstunde der Schauspielkunst“ und „atemberaubende Intensität“ attestierten. Richter, den ein Millionenpublikum aus der Kult-Show „Disco“ kennt, beweist hier seine enorme Tiefe als Charakterdarsteller, die ihn weit über das Moderationsfach hinaus zum profilierten Bühnenkünstler machte.
In Bodo Kirchhoffs Monolog verkörpert er einen Mann, der die Striptease-Tänzerin Andrea anpreisen soll – doch diese erscheint nie. Was als vertröstende Moderation beginnt, wandelt sich in einen „einzigartigen Seelen-Striptease“. Nur mit einem Holzstuhl bewaffnet, lässt Richter die Zuschauer tief in die Abgründe eines Mannes blicken, der verzweifelt um sein Publikum kämpft. Die Presse lobte damals die „mitleidlose Präzision“, mit der Richter diesen Verlierertypus zwischen Show-Routine und existenzieller Not verkörpert. Ein hochspannender Abend über die nackte Wahrheit hinter dem Rampenlicht.
Produktion: Tournee-Theater THESPISKARREN / Übernahme der Uraufführungsproduktion aus dem Schauspielhaus Düsseldorf (1995)
Mit
Ilja Richter
Regie: Detlef Altenbeck
Ermäßigung
Buchung Rollstuhlplätze und Begleitperson über das Kultur- und Tourismuscenter der Monheimer Kulturwerke:
02173 276-444
info@monheimer-kulturwerke.de
Der Rabatt für SchülerInnen, Auszubildende und Studierende gilt bis einschließlich 27 Jahre. Der Nachweis muss beim Einlass vorgezeigt werden!
Zusätzliche Informationen
Einlass: 18:30 Uhr
