Ich möchte zurückgehen in der Zeit - Lesung mit Judith Hermann
Moderation: Günter Keil
»Was hinterlasse ich, fragt mich meine Mutter. Was habe ich zu vererben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr da bin. [...] Sie sagt, nichts. Ich hinterlasse nichts, es bleibt nichts von mir übrig.« JUDITH HERMANN
Wenn wir die Spuren unserer Eltern und Großeltern zurückverfolgen: Was werden wir finden? Und wie erzählen wir davon? Judith Hermanns Großvater war während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert. Davon, vor allem aber vom Ungesagten und Verdrängten, erzählt die gefeierte Autorin (»Daheim«, »Wir hätten uns alles gesagt« u.a.) in ihrem neuen Buch (S. Fischer). Behutsam spürt sie Leerstellen auf und zeigt in der ihr eigenen, poetisch-kraftvollen Sprache, »was es heißt, mit wenig mehr als einer Ahnung dessen zu leben, welche Verbrechen in die eigene Familiengeschichte eingeschrieben sind« FAZ.
EINTRITT: EURO 20.- / 10.-
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
{Foto: Judith Hermann © Andreas Reiberg}
Ermäßigung
Ermäßigte Saaltickets, sofern angeboten, gelten nur gegen Nachweis für Schüler*innen, Studierende, Geflüchtete, Schwerbehinderte, München-Pass Inhaber. Begleitpersonen von schwerbehinderten Menschen mit dem Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis erhalten eine Freikarte. Diese Tickets können an der Tages- & Abendkasse, telefonisch unter Tel. 0761-88849999 oder online gebucht werden. Bitte beachten Sie, dass die Ermäßigungsnachweise beim Einlass kontrolliert werden.
Zusätzliche Informationen
Foyer-Bar ab 18 Uhr
