Sophia Fritz: Der Mann, das Opfer - Magdeburg
Nach ihrem Bestseller »Toxische Weiblichkeit« formuliert Sophia Fritz eine empathische Kritik des Mannseins, die nicht anklagt, sondern verstehen will.
Der Mann, ein Opfer? Nein – und ja. Noch immer sind es vor allem Männer, die regieren, besitzen, entscheiden, gewinnen. Doch hinter der Dominanz zeigt sich eine widersprüchliche Wirklichkeit: Männer blocken ab, setzen sich über andere hinweg, schweigen und verschwinden. Sie fehlen, in Familien und Partnerschaften, einander und sich selbst. Ausgehend vom Verlust ihres Bruders erkundet Sophia Fritz das Mannwerden in der Gegenwart. Sie sucht nach den kulturellen und emotionalen Mechanismen, die erklären, warum Männlichkeit in ihrer heutigen Form so viel Schmerz erzeugt – für die, die sie verkörpern, und für jene, die unter ihr leiden. Nach "Toxische Weiblichkeit" ist "Der Mann, das Opfer" eine dringend gebotene und empathische Kritik patriarchaler Männlichkeit, aber vor allem ist es eine Einladung, an dessen Stelle etwas Neues, Freieres und Verletzlicheres zu setzen.
Sophia Fritz hat Drehbuch und Dramaturgie an der Filmhochschule in München studiert. Ihr Debütroman "Steine schmeißen" erschien 2021, 2024 erschien bei Hanser Berlin der Sachbuch-Bestseller "Toxische Weiblichkeit". Unter ehrlichleben.de bietet Sophia Fritz Erforschungsräume für somatisches Erleben gesellschaftlich relevanter Themen an.
Ermäßigung
Schüler:innen und Auszubildende bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, Studierende bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, Inhaber:innen der Otto-City-Card (ehemals Magdeburg-Pass, z. B. Empfänger:innen von ALG II, Sozialhilfe oder Grundsicherung), geflüchtete Menschen mit Aufenthaltsgestattung
Zusätzliche Informationen
Einlass ab 18:30 Uhr
Termine Sophia Fritz: Der Mann, das Opfer
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