Sounding Memory Abschlusskonzert
Zum Abschluss von Sounding Memory: Die Mezzosopranistin Juliane Harberg und der Pianist und Komponist Ermis Theodorakis beschließen das norwegisch-deutsche Projekt mit einem Konzert über Erinnerung, mit Live-Electronics und fNIRS-Visualisierung.
Im Zentrum steht die Solostimme. Aribert Reimann vertonte in „Eingedunkelt“ neun Gedichte Paul Celans für unbegleiteten tiefen Gesang; Brigitte Fassbaender sang 1993 die Uraufführung. Arne Mellnäs’ „Omnia tempus habent“ („Alles hat seine Zeit“) wurde 1972 im Dom zu Visby uraufgeführt. Theodorakis’ „Melody“ erklingt mit einer fNIRS-Visualisierung, die Hirnaktivität sichtbar macht.
Dániel Péter Biró rahmt den Abend: Sein „Zwischen“ für Stimme und Klavier nach Nelly Sachs wird hier uraufgeführt. „Gvul (Border)“ für Klavier und Elektronik brachte Theodorakis 2017 an der Gedenkstätte Camp des Milles in Frankreich zur Weltpremiere.
Programm (ca. 80 min inkl. Pause)
Dániel Péter Biró „Zwischen“ (2022, UA)
Aribert Reimann „Eingedunkelt“ (1992)
Ermis Theodorakis „Melody“ (2005)
Arne Mellnäs „Omnia tempus habent“ (1972)
Pause
Dániel Péter Biró „Gvul (Border)“ (2017)
Mitwirkende
Juliane Harberg Stimme
Ermis Theodorakis Klavier
Jesse Ronneau Sound Engineering
Ryan Douglas McCardle fNIRS-Programmierung
Im Anschluss Empfang mit dem Weingut Gussek.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig, den Meltzer-Fonds, das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und die Grieg-Begegnungsstätte Leipzig e. V.