Musikalischer Vortrag über die Geschichte des Volkslieds in ...
Nichts geht über ein gemeinsam gesungenes Lied. Am besten eignen sich hierfür bekannte Volkslieder. Jeder kennt sie, kaum einer singt sie noch, manche werden vergessen. Wie die Volksliedgeschichte Mecklenburgs.
Dabei reicht diese Geschichte weit zurück, auch in die Kirche, wo 1492 in Schwerin das Singen von Liedern im Gottesdienst in der Landessprache geregelt wurde. Um 1550 erschienen erste Drucke des Volksliedes von Klaus Störtebeker. Im Jahr 1850 fand in Güstrow das erste Mecklenburgische Sängerbundesfest statt.
1914 wiederum entdeckte der Bibliothekar Bruno Claußen in der Universitätsbibliothek Rostock das spätmittelalterliche Rostocker Liederbuch, eines der wichtigsten Zeugnisse niederdeutscher Musikkultur. Und 1933 erschienen im Rostocker Hinstorff-Verlag die „Volkslieder aus den beiden Mecklenburg“, herausgegeben von Johannes Gosselck und Friedrich Siems.
Diese Geschichte erzählt der Historiker Christoph Wunnicke anhand großer Linien, illustrierender Episoden und natürlich der Volkslieder. Zwischen den einzelnen Geschichten werden die beschriebenen und andere Lieder, begleitet vom Organisten Reinhard Kotitschke und Trompeter Ulf Rust, gemeinsam mit dem Publikum gesungen.
Nach dem letzten Ton ist spürbar: Singen macht stark und froh.