Lieber Aids als gar nichts aus dem Westen - Premiere
Was bedeutete es, in der DDR mit AIDS zu leben – und was bedeutete es, queer zu sein, in einer Zeit, in der Sichtbarkeit zugleich Freiheit und Risiko bedeuten konnte?
Aus Interviews mit Betroffenen und literarischen Fragmenten über AIDS entsteht ein persönlicher Monolog, der sich der Geschichte von AIDS und der AIDS-Politik in der DDR nähert. Dabei geht es um queeres Leben und queere Politik in der DDR, um Kondome und Kunst, aber auch um den Kalten Krieg und die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Menschen lebten und liebten.
Der Abend erzählt von Sichtbarkeit und Verbergen, von Selbstbehauptung und Verletzlichkeit und wirft zugleich einen Blick auf eine Geschichte, die lange unsichtbar blieb. Die Arbeit von Thomas Schmale und Daniel Neumann entsteht in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Weimar [&] Ostthüringen e.V. und nähert sich der Geschichte von AIDS und AIDS-Politik in der DDR auf persönliche und künstlerische Weise.
Ermäßigung
Veranstaltung ist nicht barrierefrei!
Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Aauszubildende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitslose, Altersrentner, Menschen mit Schwerbehinderung, JenaCard-Inhaber und Studierende, die nicht Inhaber des Jenaer Kulturtickets sind.
Schwerbehinderte Menschen mit dem Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis können eine Begleitperson kostenfrei mitnehmen.
Zusätzliche Informationen
Einlass zur Unterbühne: 19:00 Uhr
