Orgelkonzert - Johanneskirche - Freiburg im Breisgau
Orgelkonzert
02.10.2026, 19:30 Uhr
Simon Reichert spielt an der großen Metzler-Orgel der Freiburger Johanneskirche folgendes Programm:
Dietrich Buxtehude
Ciacona in c BuxWV 159
Sofia Gubaidulina
Hell und Dunkel
Thierry Escaich
Évocation IV
Johann Sebastian Bach
Sonate III in d BWV 527
Maurice Duruflé
Scherzo op. 2
Tilo Medek
Gebrochene Flügel
Johann Sebastian Bach
Passacaglia in c BWV 582
Simon Reichert ist vielseitiger Organist, Dirigent und Spezialist für historisch informierte Aufführungspraxis. Als Bezirkskantor in Neustadt (Weinstraße) leitet er die dortige Stiftskantorei und das Vokalensemble und wirkt als Hauptorganist der Edskes-Orgel der Stiftskirche. Er ist künstlerischer Leiter von Konzertreihen und Festivals und setzt Akzente im Musikleben der Stadt. Zudem bildet er C-Organisten und Chorleiter aus. Für seine Verdienste wurde ihm 2023 der Neustadter Kulturpreis verliehen.
Sein Repertoire umfasst alle Epochen bis zu Uraufführungen. Im November 2023 spielte er in 10 Konzerten sämtliche Solowerke (Orgel und Cembalo) von Dietrich Buxtehude. Als Preisträger des Grand Prix d’ECHO geht er einer umfangreichen Konzerttätigkeit nach zuletzt an bedeutenden Kirchen in Deutschland, Italien, der Schweiz, Österreich, Portugal, Großbritannien, Tschechien, Polen und Island.
Er spielt regelmäßig mit dem Capricornus Ensemble Stuttgart und dem ensemble 1800 und gründete mit Wolf Matthias Friedrich zusammen das professionelle solistische Vokalensemble Delectus Cantionum zur Erforschung und Wiederaufführung der Vokalwerke von Johann Caspar Kerll.
CD- und Rundfunkproduktionen (ZDF / SWR / DLF / ORF / Radio Stephansdom) liegen vor.
www.kirchenmusik-johanneskirche.de
Orgelkonzert
09.10.2026, 19:30 Uhr
Stephan Rahn spielt an der großen Metzler-Orgel der Freiburger Johanneskirche folgendes Programm:
Felix Mendelssohn
Präludium und Fuge e-moll op. 35 Nr. 1
(Bearbeitung für Orgel: Christoph Bossert)
Robert Schumann
Aus: 6 Studien in kanonischer Form op. 56
Nr. 4 As-Dur
Nr. 5 h-moll
Hermann Schroeder
Beethoven-Variationen
Marco Enrico Bossi
Ländliche Szene op. 132 Nr. 3
Johann Sebastian Bach
Sinfonia zur Ratswahlkantate „Wir danken dir, Gott“ BWV 29
(Bearbeitung für Orgel: Marcel Dupré)
Stephan Rahn verbindet eine internationale Karriere als Konzertpianist mit einer tiefen Verwurzelung in der Kirchenmusik. Er studierte Klavier und Musiktheorie in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Cembalo in Karlsruhe und Kirchenmusik in Mainz. Seine Konzertreisen führten ihn, oft im Auftrag des Goethe-Instituts, um die ganze Welt. Von 2008 bis 2021 leitete er die Reihe „Kontrapunkte Speyer“. Heute prägt er als Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg das Musikleben an St. Johann in Freiburg und widmet sich im Duo gemeinsam mit seiner Frau, der Pianistin und Organistin Christine Rahn, der Kunst des vierhändigen Spiels.
www.kirchenmusik-johanneskirche.de
Orgelkonzert
16.10.2026, 19:30 Uhr
Jan Liebermann spielt an der großen Metzler-Orgel der Freiburger Johanneskirche folgendes Programm:
Johann Sebastian Bach
Passacaglia in c-Moll BWV 582
Sigfrid Karg-Elert
Aus: Sieben Pastelle vom Bodensee, Op. 96
III. The Legend of the Mountain
V. The Sun’s Evensong
Felix Mendelssohn
Ouvertüre zum Oratorium „Paulus”, op. 36
(Bearbeitung für Orgel: William T. Best)
Johann Sebastian Bach
Christ, unser Herr, zum Jordan kam BWV 684
An Wasserflüssen Babylon BWV 653
Franz Liszt
Fantasie und Fuge über den Choral
„Ad nos, ad salutarem undam“ S. 259
Jan Liebermann (*2005) erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht und begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Orgelspiel. Er war Jungstudent bei Prof. Gerhard Gnann an der Hochschule für Musik in Mainz und bei Prof. Carsten Wiebusch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Parallel dazu erhielt er Klavierunterricht in der Meisterklasse von Prof. Dr. Lev Natochenny. Derzeit studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Martin Sander.
Jan Liebermann ist 1. Preisträger des Northern Ireland International Organ Competition 2024, 1. Bundespreisträger in der Kategorie Orgel solo beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2021 mit Höchstpunktzahl, 2. Preisträger des Internationalen Orgelwettbewerbs Wuppertal 2023 und Preisträger des „International Young Organist Competition Moscow“ 2020, des ersten Internationalen Orgelwettbewerbs Deidesheim 2020 und des Concours International d’Orgue de Dudelange 2023. Des Weiteren ist Jan Sonderpreisträger der Deutschen Stiftung Musikleben. Ebenfalls erhielt er 2021 ein Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung Berlin. Im Herbst 2025 erhielt er als erster Organist seit Einführung des Preises im Jahr 1998 den Förderpreis Deutschlandfunk, der ihm im Rahmen des Musikfestes Bremen verliehen wurde.
Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu bedeutenden Zentren der Orgelmusik, darunter die Berliner Philharmonie, Müpa Budapest, die Essener Philharmonie, die Kathedrale von Pisa, der Freiberger Dom, der Paderborner Dom, der Limburger Dom, der Essener Dom, der Münsterer Dom, der Soester Dom, das Freiburger Münster und St. Michaelis Hamburg. Internationale Konzertreisen führten ihn zudem nach England, wo er u.a. in York Minster, Westminster Abbey, Salisbury Cathedral, King’s College Cambridge, Liverpool Anglican Cathedral, Exeter Cathedral, Truro Cathedral und Southwark Cathedral in London auftrat.
Zudem war Jan Liebermann bei zahlreichen namhaften Orgelzyklen zu Gast, darunter die “Dresdner Musikfestspiele”, “Musica Bayreuth”, der “Hamburger Orgelsommer”, die „Internationalen Orgelkonzerte Erfurt“, die „Internationalen Hill-Orgel-Tage Berlin“, die „Victoria Hall Organ Proms“ in Hanley sowie der „Himmeroder Orgelsommer“. Darüber hinaus war Jan Liebermann in der Konzertreihe „Hörprobe“ des Radiosenders Deutschlandfunk Kultur zu hören und wurde aufgrund seiner musikalischen Erfolge in Radio- (u. a. BR-Klassik, SWR, hr2 Kultur, hr-info, radio3, Deutschlandfunk Kultur) sowie Fernsehsendungen (u. a. rbb24 Abendschau, Landesschau Rheinland-Pfalz) portraitiert.
Im Frühjahr 2024 sorgte Jan Liebermann in der Orgelwelt für Aufsehen, als er bei mehreren öffentlichen Konzerten jeweils alle sechs Triosonaten von Johann Sebastian Bach auswendig aufführte. Für seine künstlerischen Leistungen und sein Engagement wurde er daraufhin vom Rotary Club Mainz mit dem Kulturförderpreis 2024 ausgezeichnet. Bereits ein Jahr später widmete er sich der Aufführung aller Trois Préludes et Fugues von Marcel Dupré, die er ebenfalls mehrfach in öffentlichen Konzerten auswendig präsentierte.
Im Jahr 2025 war Jan Liebermann mehrfach in der Berliner Philharmonie zu erleben. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der dortigen Schuke-Orgel gab er sein umjubeltes Solodebüt und trat in einem weiteren Konzert mit dem Solo-Flötisten der Berliner Philharmoniker Emmanuel Pahud auf. Darüber hinaus konzertierte er an drei Abenden mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Andris Nelsons.
Orgelkonzert
23.10.2026, 19:30 Uhr
Matthias Maierhofer spielt an der großen Metzler-Orgel der Freiburger Johanneskirche folgendes Programm:
Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge in C-Dur BWV 531
Giacinto Scelsi
In nomine lucís
Johann Sebastian Bach
Allein Gott in der Höh sei Ehr BWV 662
Allein Gott in der Höh sei Ehr BWV 663
Allein Gott in der Höh sei Ehr BWV 664
Augustinus Franz Kropfreiter
Praeambel und Chaconne B-A-C-H
Johann Sebastian Bach
Passacaglia BWV 582
Matthias Maierhofer ist seit 2016 Professor für Orgel an der Musikhochschule Freiburg und wirkt als Domorganist am Münster ›Unserer Lieben Frau‹ in Freiburg. Er studierte Orgel-, Alte Musik- und Kirchenmusik an den Hochschulen von Graz, Freiburg, Leipzig und an der Schola Cantorum in Basel. Noch während seines Studiums war er Preisträger der internationalen Orgelwettbewerbe von Arnstadt, Kitzbühel, Nijmegen, Nürnberg und Vilnius, dies ermöglichte ihm eine rege Konzerttätigkeit in ganz Europa, den USA, Russland, China, Japan und Südkorea. Als Solist und auch als Continuospieler trat Matthias Maierhofer mit Ensembles wie dem Dresdner Kreuzchor, dem Thomanerchor Leipzig, der Staatskapelle Dresden und der Staatskapelle Halle auf. Er wirkte bei CD-Produktionen und Publikationen der Edition Helbling mit, es liegen Aufnahmen bei diversen Rundfunkanstalten und bei den Labels Ambitus, Ambiente und Spektral vor. Von 2009 bis 2013 leitete er eine Orgelklasse an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig; 2013 wurde Matthias Maierhofer als Nachfolger von Prof. Dr. Gerre Hancock auf die Professur für Orgel und Kirchenmusik an die University of Texas in Austin (USA) berufen - dort wurde er 2015 aufgrund seiner pädagogischen Leistungen zum Dean‘s Fellow ernannt und mit dem Ducloux Fellowship des College of Fine Arts ausgezeichnet. Matthias Maierhofer unterrichtet regelmäßig auf Kursen und ist als Juror bei Orgelwettbewerben tätig.
Ermäßigung
Die Veranstaltungsstätte ist rollstuhlgerecht.
Der ermäßigte Preis gilt für RentnerInnen und Menschen mit Schwerbehinderung.
Die Begleitperson von Schwerbehinderten erhält freien Eintritt und benötigt ein eigenes Ticket.
Zusätzliche Informationen
Einlass: 19:00 Uhr
