Credo in Unum Mundum
Was geschieht, wenn Beethovens große Glaubensmusik auf die musikalischen Welten verschiedener Religionen trifft? Wenn Klassik, Jazz und Weltmusik miteinander ins Gespräch kommen?
Mit „Credo in unum Mundum – Ich glaube an eine Welt“ schafft der Bonner Pianist und Komponist Marcus Schinkel eine außergewöhnliche musikalische Begegnung. Beethovens monumentale Missa solemnis trifft in den Sätzen Credo, Benedictus und Agnus Dei auf improvisierten Jazz, Weltmusik und neu komponierte Passagen. So entsteht ein rund 90-minütiges Werk für Jazztrio, Chor, Instrumente und Solostimmen.
Dabei überschreitet das Konzert nicht nur musikalische Grenzen: Neben klassischen Solostimmen bringen Sängerinnen und Sänger aus Hinduismus, Judentum, Islam und Buddhismus ihre jeweiligen musikalischen Traditionen ein. Unterschiedliche Ausdrucksformen des Glaubens begegnen einander und treten mit Beethovens Musik in einen eindrucksvollen Dialog.
Aus dem Credo – dem „Ich glaube“ – wird so die Vision eines gemeinsamen „Credo in unum Mundum“: „Ich glaube an eine Welt.“ Ein außergewöhnlicher Konzertabend über Glauben und Verständigung, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten – und über die Kraft der Musik, Menschen miteinander zu verbinden.
Das Konzert ist ein Benefizkonzert der Bonner Münster-Stiftung.
Der Erlös kommt der Singschule an St. Petrus und in der City innerhalb der Pastoralen Einheit Bonn-Mitte zugute. Hierdurch die die systemische Kinder- und Jugendchorarbeit mit mehr als 80 jungen Sängerinnen und Sängern unter der musikalischen Leitung von Seelsorgebereichsmusikerin Laie Belmonte unterstützt.