Giulia Tonelli & CHAARTS - Nicht von dieser Welt - Theater Lindau
Die bestechende Schöpfung aus Musik, Tanz und Schuberts Briefen ist der Schönheit gewidmet.
Neben der Interpretation des epochalen Meisterwerks „Der Tod und das Mädchen“ steht Franz Schubert selbst im Mittelpunkt – ein Künstler, der wie kaum ein anderer die Zerbrechlichkeit des Lebens in ergreifende Schönheit zu verwandeln vermochte. Seine Briefe sind geprägt von Sensibilität, Nachdenklichkeit, der Suche nach Sinn.
Der Tod tritt hier nicht als Schrecken auf, sondern in der Gestalt einer Frau. Sie umarmt, was Schubert, was wir alle nicht abwehren können, und so wird „Der Tod und das Mädchen” zu einer bitter-zärtlichen Annäherung an das Ende, welches durch Kunst seine Versöhnung findet. Der italienische Musikstar Enzio Bosso starb mit 49 Jahren. Schon gezeichnet von Krankheit vermittelte er bis zuletzt die Botschaft, die Schönheit des Lebens und der Natur als Kraftquelle zu verstehen.
Giulia Tonelli, aufgewachsen in Pisa, war Primaballerina des Balletts Zürich. Sie tanzte auch am Royal Ballet und dem Teatro alla Scala. 2022 wurde sie durch den Kinofilm „Becoming Giulia” weithin bekannt.
Michele Pastorini, geboren in Sizilien, ist Tänzer und Choreograf. Er war erster Solist am Kroatischen Nationaltheater in Rijeka. Seine choreografische Sprache verbindet kraftvolle Körperlichkeit, Theatralik und einen menschzentrierten Ansatz.
Programm
Franz Schubert (1797 – 1828) Streichquartett Nr. 14 „Der Tod und das Mädchen“
Enzio Bosso (1971 – 2020) String Quartet No. 5 „Music for a Lodger”
Mit
Giulia Tonelli (Tanz)
Michele Pastorini (Choreografie und Tanz)
Ein weiterer Tänzer: N.N.
David Castro-Balbi (Violine)
Flavia Grubenmann (Violine)
Oszkar Varga (Viola)
Andreas Fleck (Violoncello)
Konzertabo
Im Freien Abo wählbar
Ermäßigung
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