Aktuelle Informationen zu Corona-Regelungen für Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern

Stand 24.03.2021

Die geplante Ruhezeit zu Ostern wurde soeben nach erneuten Bund-Länder-Gesprächen zurückgenommen.

Stand 23.03.2021

Die für den 22.03. angedachten Lockerungen sind ausgesetzt worden. Grund dafür sind die steigenden Infektionszahlen sowie das Abwarten der Bund-Länder-Konferenz.

Diese hat gestern die derzeit geltenden Lockdown-Regeln bis zum 18. April verlängert. Somit finden vorerst keine weiteren Öffnungen statt und die Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen. Die sogenannte Notbremse bei einer anhaltenden 7-Tage-Inzidenz über 100 soll weiterhin umgesetzt werden.

Darüber hinaus gibt es spezielle Regelung für Ostern:

  • sogenannte „erweiterte Ruhezeit“ vom 1. bis zum 5. April
  • Geschäfte, Außengastronomie (sofern bereits geöffnet) und weitere Einrichtungen von Gründonnerstag bis Ostermontag geschlossen
  • nur am Samstag öffnen Lebensmittelgeschäfte
  • Ansammlungen im öffentlichen Raum grundsätzlich nicht erlaubt
  • möglichst nur virtuelle Gottesdienste

Die von Ministerpräsidentin Schwesig und weiteren norddeutschen Bundesländern geforderte Möglichkeit zu „kontaktarmen“ Urlaub im eigenen Bundesland kann vorerst nicht umgesetzt wird. Speziell zu Ostern wäre dies nicht mit der erweiterten Ruhezeit vereinbar. Für die weiterhin geschlossenen Branchen sollen weitere Hilfen kommen.

Quelle: NDR – Ergebnisse der Bund-Länder-Beratung

Stand 09.03.2021

Inzwischen gelten für MV gelockerte Kontaktbeschränkungen, so dass sich wieder bis zu 5 Personen aus maximal 2 Haushalten sowie dazugehörige Kinder unter 14 Jahren treffen dürfen. Auch nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Hausstand.

Seit gestern sind in Landkreisen und kreisfreien Städten mit eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 u.a. folgende Lockerungen gültig:

  • Öffnung der Außenbereiche von Zoos und Tierparks
  • Einkauf mit Voranmeldung in bisher geschlossenen Geschäften
  • Besuch von Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen mit Voranmeldung

In den Landkreisen und kreisfreien Städten mit stabiler Inzidenz unter 50 dürfen auch die Innenbereiche von Zoos- und Tierparks öffnen und es ist keine Voranmeldung für den Besuch der genanten Geschäfte und Einrichtungen nötig.

Für den 22. März stehen Lockerungen für Theater, Kinos und Außengastronomie – teils mit Schnell-/Selbsttest - in Aussicht.

Um die Kontaktnachverfolgung bei zunehmenden Öffnungen zu erleichtern wird zukünftig die LUCA-App eine entscheidende Rolle spielen.

Detaillierte Infos findest Du unter: Regierung MV – Der Öffnungsplan

Stand 04.03.2021

Die Bund-Länder-Konferenz hat sich gestern darauf geeinigt, den Lockdown prinzipiell bis zum 28. März zu verlängern. Es gibt jedoch neben den bereits geöffneten Friseursalons mehr und mehr Ausnahmen. Der Öffnungsplan sieht in den kommenden Wochen Lockerungen u.a. für den Einzelhandel, Gastronomie, Museen, Theater und Kinos sowie Sport vor. Dies soll durch Schnell-/Selbsttests und Ausweitung der Impfungen auf hausärztliche Praxen unterstützt werden.

Die genaue Ausgestaltung für Mecklenburg-Vorpommern wird morgen beim MV-Gipfel besprochen. Lockerungen im Bereich Tourismus sollen erst am 22. März bei der nächsten Bund-Länder-Konferenz diskutiert werden.

Abweichend von den bisherigen Plänen sind für die Öffnungsschritte nun folgende Inzidenzwerte relevant:

  • unter 50 – stärkere Lockerungen auch ohne Voranmeldung und Schnell-/Selbsttest
  • 50 bis 100 – mäßige Lockerungen mit Voranmeldung und negativem Schnell-/Selbsttest
  • über 100 – „Notbremse“, das heißt zurück auf den Stand von Anfang März

Eine Übersicht über die Öffnungsschritte hat die Staatskanzlei MV auf ihrer Facebookseite veröffentlicht: Facebook Staatskanzlei MV – Übersicht Öffnungsschritte

Stand 25.02.2021

Beim gestrigen MV-Gipfel wurden weitere Lockerungen beschlossen und ein Öffnungsplan vorgeschlagen.

Beschlossene Lockerungen:

  • ab 1. März: Gartencenter und Friseursalons in ganz MV und weitere körpernahe Dienstleistungen (Kosmetik-, Fußpflege-, Nagelstudios) in Landkreisen und kreisfreien Städten mit 7-Tage-Inzidenz von 35 und weniger
  • ab 8. März: körpernahe Dienstleistungen in ganz MV sowie Außenbereiche von Zoos und Tierparks

Stufenplan für weitere Öffnungen (noch nicht beschlossen):

  • Voraussetzung: landesweit stabile 7-Tage- Inzidenz von 35 oder weniger sowie Berücksichtigung weiterer relevanter Faktoren zur Infektionslage
  • Mindestens 14 Tage zwischen zwei Öffnungsschritten
  • Regionen mit Inzidenz über 150 sind von Öffnungen ausgenommen
  • Phase 1: Einzelhandel
  • Phase 2: Gastronomie für Einheimische (Tagestourismus aus anderen Bundesländern weiterhin nicht erlaubt), Autokinos, Touristeninformationen u.a.
  • Phase 3: touristische Übernachtungen für Einheimische (Tagestourismus aus anderen Bundesländern weiterhin nicht erlaubt), Strandkorbverleih, Ausflugsschifffahrt, Fitnessstudios u.a.
  • Phase 4: Übernachtungen für Touristen aus Regionen mit Inzidenz unter 35 in anderen Bundesländern (Tagestourismus aus anderen Bundesländern weiterhin nicht erlaubt), Innenbereiche von Zoos und Tierparks, Freizeitparks, Kinos, Veranstaltungen mit Sitzplätzen u.a.

Aktuell haben wir in Mecklenburg-Vorpommern eine landesweite 7-Tage-Inzidenz von über 60. Somit brauchen wir noch einiges an Durchhaltevermögen, um die Inzidenz unter 35 zu erreichen. Des weiteren ist der Stufenplan bisher lediglich ein Entwurf. Wir warten gespannt auf die Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz nächste Woche.

Quelle: Regierung MV – Der Öffnungsplan

Stand 12.02.2021

Die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden prinzipiell bis zum 7. März verlängert. Ab 1. März sollen jedoch Friseur-Salons wieder öffnen dürfen.

In Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit noch beraten, ob es in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 Lockerungen für Wirtschaft und Tourismus geben kann.

Quelle: NDR - MV-Gipfel: Wie geht es weiter...

Stand 21.1.2021

Der „harte Lockdown“ wird bundesweit bis 14. Februar verlängert. In öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen müssen voraussichtlich ab 25. Januar medizinische Masken, wie OP-Masken oder FFP2-Masken getragen werden.

Die verstärkten Maßnahmen sollen helfen, die 7-Tage-Inzidenz unter 50 zu bringen und einen starken Anstieg von Infektionen durch möglicherweise hoch ansteckende Virusmutationen zu verhindern.

Stand 12.1.2021

Inzwischen gilt in Mecklenburg-Vorpommern für die Kontaktbeschränkung, dass sich ein Haushalt und eine weitere Person sowie dazugehörige Kinder bis 12 Jahre im öffentlichen und privaten Raum treffen dürfen.

Für Landkreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 (Hochrisikogebiete) ist Folgendes zu beachten:

  • Ausgangsbeschränkung von 21 bis 6 Uhr
  • Bewegungsradius für Bewohner betroffener Landkreise ist auf 15 km um das Wohnhaus eingeschränkt
  • Einreise in betroffene Landkreise kann für Personen ohne Erstwohnsitz in diesem Landkreis untersagt werden
  • Ausnahmen gelten bei triftigen Gründen wie dem Besuch der Kernfamilie, Arbeitsweg und Arztbesuch

Aktuell gilt ein Landkreis in MV (Mecklenburgische Seenplatte) als Hochrisikogebiet. Ab 21. Januar ist dort die Einreise auch für Zweitwohnungsbesitzer untersagt.

Stand 6.1.2021

Der „harte Lockdown“ wurde gestern bei der Bund-Länder-Konferenz bis mindestens Ende Januar verlängert und einige Regeln ab 11.1. verschärft.

  • Kontaktbeschränkung: Treffen von einem Haushalt mit nur einer weiteren (wechselnden) Person erlaubt, keine Ausnahme mehr für Kinder
  • Ausgangsbeschränkung: Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 darf man sich im betroffenen Landkreis ohne triftigen Grund nur noch in einem Radius von 15 km um die eigene Wohnung bewegen. MV ist von solch hohen Inzidenzen bisher nicht betroffen.

Stand 16.12.2020

Seit heute bis mindestens 10. Januar 2021 befindet sich Deutschland und somit auch Mecklenburg-Vorpommern im sogenannten „harten Lockdown“.

Die Einreise nach MV ist nur in bestimmten Ausnahmefällen, wie dem Besuch von Mitgliedern der hier lebenden Kernfamilie, erlaubt. Dabei sind folgende Kontaktbeschränkungen zu beachten:

  • Treffen von bis zu 5 Personen aus maximal 2 Haushalten + dazugehörige Kinder unter 14 Jahren
  • Falls die 7-Tage-Inzidenz landesweit mehrere Tage über 100 liegt, gilt: Treffen von einem Haushalt mit einer weiteren Person
  • Ausnahme vom 24. bis 26. Dezember: Treffen von einem Haushalt mit maximal 4 weiteren Personen aus der Kernfamilie + dazugehörigen Kinder unter 14 Jahren

Stand 10.12.2020

Aktuell kämpft Mecklenburg-Vorpommern mit stark steigenden Infektionszahlen und ist wieder Risikogebiet. Aus diesem Grund wurden bereits landesweit bzw. regional strengere Maßnahmen beschlossen.

Ministerpräsidentin Schwesig verkündete heute auf einer Pressekonferenz, dass es derzeit auch für Einheimische keine Möglichkeit geben wird, Urlaub in MV zu machen. Außerdem soll die bisher für die Feiertage geplante Lockerung hinsichtlich der erlaubten Personenzahl und Haushalte überprüft werden. Hotels und Ferienwohnungen sollen auch über Weihnachten und den Jahreswechsel geschlossen bleiben und somit keine Personen, die ihre Kernfamilie besuchen, aufnehmen dürfen.

Wir informieren Euch nächste Woche, was am Dienstag beim MV-Gipfel entschieden wird.

Quelle: NDR- Corona in MV...

Stand 1.12.2020

Nach derzeitiger Planung der Landesregierung soll es vom 23.12.2020 bis 1.1.2021 folgende Feiertagsregelungen geben:

  • Treffen bis 10 Personen + dazugehörige Kinder unter 14 Jahren aus mehreren Haushalten
  • Personen, die ihre in MV lebende Kernfamilie besuchen, dürfen maximal drei Nächte in einem Hotel, einer Ferienwohnung oder ähnlichen Unterkünften übernachten

Mitte Dezember soll darüber hinaus entschieden werden, ob touristische Übernachtungen für Einwohner aus Mecklenburg-Vorpommern wieder erlaubt werden können.

Stand 26.11.2020

Die Beschränkungen für Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern sowie für Gastronomie und Hotelerie sollen bis 20. Dezember bestehen bleiben. Mitte Dezember wird die Landesregierung aufgrund der dann herrschenden Infektionslage entscheiden, ob für die Feiertage Lockerungen möglich sind.

Stand 17.11.2020

Beim Bund-Länder-Treffen am Montag wurden noch keine neuen Corona-Maßnahmen beschlossen. Am Mittwoch, den 25. November, soll jedoch ein längerfristiges Konzept auf den Weg gebracht werden.

Bis dahin sind Einreisen nach Mecklenburg-Vorpommern aus touristischen Gründen weiterhin nicht erlaubt. Das gilt auch für Tagesausflüge.

Ausnahmen gelten u.a. für:

  • Besuch der in MV lebenden Kernfamilie
  • Pendler aufgrund von beruflicher Tätigkeit, Ausbildung oder Studium (mit Bescheinigung)
  • Besitzer von Zweit-/Nebenwohnungen, Grundstücken, Kleingärten und Bootsliegeplätzen
  • Dauercamper und andere Langzeitmieter, die vor dem 1. September 2020 einen mindestens sechsmonatigen Vertrag abgeschlossen haben
  • eigene Eheschließung, Beerdigungen, Rechtsangelegenheiten
  • Durchreise

Die Quarantäneregeln gelten weiterhin für alle Personen mit Symptomen einer Corona-Erkrankung sowie bei Einreise nach Aufenthalt in ausländischen Risikogebieten in den vergangenen 14 Tagen.

Stand 29.10.2020

Die Bundesregierung und Landesregierungen haben gestern bundesweite strenge Maßnahmen für November beschlossen.

Vom 2. bis 30. November 2020 wird zum Verzicht auf nicht notwendige private Reisen aufgerufen. Übernachtungen aus touristischen Gründen sind nicht erlaubt.

Quelle: Regierung MV

Stand 27.10.2020

Zusammenfassung der aktuell gültigen Regelungen für die Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern

Tagesausflug nach Mecklenburg-Vorpommern

  • aus Deutschland (kein Risikogebiet): erlaubt
  • aus einem Risikogebiet in Deutschland: nicht erlaubt, außer Ausnahmeregelungen*
  • aus einem Risikogebiet im Ausland: nicht erlaubt

Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern

  • aus Deutschland (kein Risikogebiet): erlaubt
  • aus einem Risikogebiet in Deutschland: erlaubt bei Nachweis einer verbindlich gebuchten Übernachtung und bei Ausnahmeregelung*
  • aus einem Risikogebiet im Ausland: nur mit Quarantäne

Quarantäneregeln für alle

  • Bei vorliegen von Symptomen einer Corona-Erkrankung muss sich die betroffene Person sofort in häusliche Quarantäne begeben und den Hausarzt oder das örtliche Gesundheitsamt kontaktieren.
  • Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten haben, müssen sich nach der Einreise nach MV ebenfalls in Quarantäne begeben.
  • Die Quarantäne kann ggf. durch einen zweiten negativen Covid-19-Test nach 5-7 Tagen verkürzt werden.
  • Die Quarantänepflicht gilt nicht für Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind.

*Ausnahmen gelten u.a. für

  • Besuch der Kernfamilie
  • Pendler aufgrund von beruflicher Tätigkeit, Ausbildung oder Studium (mit Bescheinigung)
  • Besitzer von Zweit-/Nebenwohnungen

Stand 21.10.2020

Nach der gestrigen OVG-Entscheidung dürfen Urlauber aus deutschen Risikogebieten wieder ohne Beherbergungsbeschränkungen anreisen. Es ist kein COVID-19 Test und keine Quarantäne erforderlich.

Quelle: NDR - OVG kippt Corona-Verordnung...

Stand 20.10.2020

Das Oberverwaltungsgericht in Greifswald gab heute 2 Eilanträgen statt und kippt somit die Beherbergungsbeschränkungen für Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: NDR Corona-Ticker

Stand 17.10.2020

MV plant eine Aufweichung der harten Einreisebedingungen für Gäste aus Corona-Risikogebieten. Statt zweier Tests und Quarantäne ist voraussichtlich ab Mittwoch 21.10. noch ein negativer Corona-Test, der jünger als 48 Stunden ist, erforderlich. Bis zum neuen Kabinettsbeschluss gilt noch die derzeitige Verordnung.

Stand 15.10.2020

Der Corona-Gipfel am gestrigen Mittwoch hat keine Veränderungen bezüglich der Einreisebeschränkungen aus Risikogebieten nach Mecklenburg-Vorpommern ergeben.

Die Landesregierung wird jedoch zeitnah prüfen, ob eine Reduzierung der Beschränkungen auf nur einen negativen Corona-Test bei Einreise sowie der Verzicht auf eine Quarantäne vertretbar sind.

Stand 13.10.2020

Aktuell müssen Meck-Pomm-Urlauber aus Landkreisen mit mehr als 50 Covid-19-Infektionen pro 100.000 Einwohnern während der letzten 7 Tagen Folgendes beachten:

  • Vorlage eines max. 48h alten negativen Corona-Tests bei Ankunft in der Unterkunft
  • Einhaltung der 14-tägigen Quarantänepflicht in der Unterkunft am Urlaubsort
  • Verkürzung der Quarantäne durch einen zweiten negativen Corona-Test nach 5-7 Tagen möglich

Ausnahmen gelten unter anderem für enge Familienmitglieder, Berufspendler und Zweitwohnungsbesitzer.

Am Mittwoch, den 14.10.2020, besprechen die Bundesregierung und Länderchefs das weitere Vorgehen hinsichtlich des Umgangs mit Urlaubern aus Risikogebieten.